Leicht,gesellig,lecker: Sommerrollen

Leicht, gesellig, lecker: Sommerrollen
Sicher haben Sie beim Chinesen schon einmal die knusprig frittierten Frühlingsrollen gegessen. Aber kennen Sie auch vietnamesischen Sommerrollen? Das ist wahrhaft ein leichtes Gericht, frisch, gesund, fettarm. Die in schmale Streifen geschnittenen Zutaten, gegartes Fleisch oder Fisch und rohes Gemüse, werden in eingeweichtes Reispapier eingewickelt, in einen Dip getaucht und verzehrt. Ganz einfach und äußerst gesellig, veranstalten Sie doch mal eine Sommerrollenparty. Hier wird das Reispapier am Tisch in lauwarmem Wasser kurz eingeweicht und frisch gewickelt: Die gewählten Zutaten in einem Streifen an einen Rand des Reispapiers legen, rechts und links einschlagen, zusammenrollen, genießen. 
Mögliche Zutaten: Karotten, Gurke, Eisbergsalat, Koriandergrün, gegarte Glasnudeln, Kohlrabi, Mango.
Hähnchenfleisch, Lachs, Shrimps – jeweils gegart. 
Als Dips eignen sich Sojasauce, süße Chilisauce, Sesamsauce oder eine Erdnusssauce.
Aber Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir möchten Sie nur vorwarnen: Die leckeren Rollen machen süchtig!

 

 

 

Namaste: Garam Masala

Lieben Sie Indisches Essen? Dann kommen Sie an Garam Masala nicht vorbei.

Namaste: Garam Masala

Lieben Sie indisches Essen? Dann kommen Sie an Garam Masala nicht vorbei. Das ist viel besser als das, was bei uns als "Curry" verkauft wird, vor allem, wenn Sie es selbst herstellen. Ein "Masala" benennt schlicht eine Gewürzmischung, "Garam" bedeutet heiß, allerdings im Sinne der ayurvedischen Medizin, es ist nicht als scharf gemeint. Ein einheitlich gültiges Rezept gibt es nicht, jeder Koch, jede Köchin in Indien setzt andere Schwerpunkte. Aber prinzipielle Bestandteile sind Kardamom, Pfeffer, Zimt, Kreuzkümmel, Muskat und Nelken, manchmal auch Koriandersamen, Lorbeerblätter sowie Chili für die Schärfe oder Kurkuma für die Farbe.

Wir empfehlen, sein Masala selbst herzustellen. Dazu rösten Sie die unzerkleinerten Gewürze zunächst in einer Pfanne ohne Fett an, bis sie zu duften beginnen. Nun entweder im Mörser oder in einer alten Kaffeemühle zermahlen. In einem gut schließenden Glas hält die Mischung einige Zeit – vor allem, wenn sie dunkel aufbewahrt wird. Hier ein Einsteigerrezept:

2 EL Kreuzkümmel
2 EL Koriandersamen
2 EL schwarze Pfefferkörner
1 EL Kardamomsamen
1 TL Gewürznelken
1 Zimtstange in Stücken

in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Mit

1 TL frisch geriebener Muskatnuss und ½ TL Safranfäden vermengen. Mörsern oder in einer alten Kaffeemühle mahlen.

Ein südindische Variante verwendet 3 EL Koriandersamen, 2 TL braune Senfsamen, 2 TL Bockshornkleesamen, 2 TL Kreuzkümmel, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 6 Gewürznelken, 6 getrocknete Chilischoten und 2 EL Kurkumapulver.

Finden Sie die Gewürze nicht in Ihrem Supermarkt und der nächste Asialaden ist weit, dann empfehlen wir den Gang auf einen Krämermarkt. Dort gibt es meist auch Gewürzhändler, die all diese Köstlichkeiten und oft auch fertige Masalas im Angebot haben. Probieren Sie ruhig einmal durch!

Im Orient geliebt: Humus

Im Orient geliebt: Hummus

Hummus ist das Grundnahrungsmittel im Nahen Osten. Das Kichererbsenpüree ist in orientalischen Ländern eine beliebte Mezze, also ein kleines Zwischengericht. Es gibt sogar Lokale, Hummusia genannt, in denen ausschließlich Hummus serviert wird. Für uns ist ein wundervoller Dip, der perfekt zu Fladenbrot passt und eigentlich ganz einfach herzustellen ist.
Nehmen Sie den Inhalt von zwei Dosen Kichererbsen und pürieren Sie diese. Währenddessen geben Sie 4 Esslöffel Tahini (Sesampaste, gibt es mittlerweile in gut sortierten Supermärkten), 4 Esslöffel Zitronensaft einen Schuss Olivenöl und zwei Knoblauchzehen dazu und pürieren Sie alles ganz fein. Das war es eigentlich auch schon – Sie können den Hummus noch mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel oder Chili würzen, wenn Sie wollen. Decken Sie die Paste ab und lassen Sie sie 30 Minuten ruhen. Im Kühlschrank hält Hummus einige Tage.